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Countdown für Andrea Mayr zum Vienna City Marathon

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Wir kennen Andrea Mayr als Hindernis-, Cross-, Berg-, Treppen- und Straßenläuferin.

Mit 1:12:14h stellt sie am 8. Februar in Wien einen neuen österr. Rekord im Halbmarathon auf.

 

Wenige Tage verbleiben Andrea noch, um sich für ihr nächstes Abenteuer vorzubereiten.
Wien, Sonntag, 19. April, Marathon der erste!!!

Was sie mir im Interview aus ihrem letzten Trainingslager in Italien dazu mitteilte, liest Du umseitig.

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Heinz: Seit wann hast du mit Marathon liebgeäugelt?

 

Andrea: Eigentlich wollte ich ja nach den Olympischen Spielen in Peking meine Karriere beenden und als Ärztin arbeiten. Doch wie ihr wisst konnte ich mich dafür nur knappest nicht qualifizieren. Sollte ich mit einer Enttäuschung aufhören? Nein, Andrea, habe ich zu mir gesagt, so nicht. Dann lief ich einen tollen Berglauf nach dem anderen. Und dann kam die Idee mit dem Marathon.

 

Heinz: Andrea, Du bist schon so viele Disziplinen gelaufen. Warum wagst Du jetzt das Abenteuer Marathon?  

Andrea: Marathon ist eben die einzige Strecke, die mir noch fehlt. Vor allem aber hat mich die tolle Stimmung in Wien immer schon inspiriert, einmal selber Marathon zu laufen.

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Heinz: In der gegenwärtigen Dopingaffäre wird vieles hinterfragt. Ist ein neuer österr. Marathonrekord aus deiner Sicht ohne Doping möglich?

Andrea: Ich glaube schon. Die Frage ist nur, ob ich das Talent dazu habe? Doping existiert für mich nicht einmal ansatzweise. Nur so kann ich immer stolz auf meine Leistung sein. 

Heinz: Deine im Februar erzielte Halbmarathonleistung ist natürlich Indikator für den kommenden Marathon. Welche Zeit dürfen wir von dir erwarten?

Andrea: Ich weiß, ich bin in Superform. Ich traue mir momentan neue Bestzeiten über 5000m, 10 000m oder im Halbmarathon zu. Aber ein Marathon, und er ist mein erster, hat viele, viele Unbekannte. Aber ganz ehrlich, unter 2:35h möchte ich schon laufen, das wäre auch WM-Limit für Berlin.

  

hedu-1Heinz: Wie hat deine spezielle Vorbereitung auf das Abenteuer Marathon ausgesehen?

Andrea: Bis Dezember gleich wie in den übrigen Jahren. Danach folgte aber die spezielle Vorbereitung. Da das Wetter heuer aber so schlecht war, bin ich zweimal nach Spanien zum Training ausgewichen. Und jetzt bereite ich mich in Italien vor. 230km waren die größte wöchentliche Arbeit von mir. 180km der Durchschnitt, abgesehen von den Regenerationswochen, wo der Umfang deutlich niedriger war.
Ein Training, worauf ich irrsinnig stolz bin war folgendes: 20km im Schnitt 4:10min/km, dann 10 schnelle Kilometer unter 34 Minuten, dann noch 5 km in 4:15min. Auch Dauerläufe über 35 km standen am Programm.
Als Begleiter und damit Helfer hat mit Andreas Stitz (siehe Rad) sehr geholfen. In Spanien war das Deutsche Nationalteam vor Ort, sodass viele Trainingspartner zur Stelle waren. Besonders bei den ganz langen Läufen bis zu 35km eine psychisch wertvolle Hilfe.

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Heinz: Eine letzte Frage. Was wünscht du dir vom Marathon in Wien?

Andrea: Ganz einfach, möglichst viele Schwechater Fans an der Strecke.

  

Heinz: Wir alle halten dir die Daumen und wünschen dir Erfolg!

  

Alle Bilder stammen vom Trainingslager in Italien.

 

 

13.04.2009 09:52

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