Marina Kraushofer liefert Geburtstagsgeschenk für Jennifer Wenth!!!
Christian Röhrling:
"In einem zwar nicht hochklassigen, aber umso spannenderen Weitsprungfinale qualifizierte sich Marina mit 6,04 Meter nach drei Durchgängen zunächst als Gesamtfünfte souverän für den Finaldurchgang der besten acht. Wir war uns einig, einfach auf Angriff zu setzen, um die kleine Chance auf Edelmetall zu wahren. Schließlich lag Marina zu diesem Zeitpunkt nur 7cm davon entfernt!"
"Mit Sicherheitssprüngen gewinnst du in einem WM Finale gar nichts", lautete die Devise. Leider übertrat Marina die Versuche 4 und 5 hauchdünn. Gerade der fünfte Versuch wäre sehr weit gegangen. Aber so wurde sie von zwei Konkurrentinnen um jeweils einen Zentimeter überholt und auf Platz sieben verdrängt. Im sechsten und letzten Sprung traf sie nochmals exakt das Brett und landete bei 6,00 Metern."
Marina beendete ihr erstes WM Finale nach einem toll geführten Wettkampf als Gesamtsiebente. Dies bedeutet nicht nur das dritte ÖLV Top-7 Resultat bei dieser WM, sondern auch die Egalisierung der besten Leistung einer ÖLV Athletin im Weitsprung bei einer Junioren WM (Olivia Wöckinger war in Sydney 1996 ebenfalls Siebte) und die Egalisierung der zweitbesten Leistung einer ÖLV Athletin (neben Jenni Wenths Leistung) nach Veronika Watzeks sechstem Platz im Diskuswurf (2004).
Den Bewerb gewann die einzige Athletin, die eine Bestleistung im Finale markierte, die Kubanerin Irisdaymi Herrera mit 6,41m vor einer Chinesin (6,23m) und einer Ukrainerin (6,20m). Warum fast alle Athletinnen trotz guter Bedingungen bei weitem nicht an ihre Besteistungen herankamen, bleibt offen. In jedem Fall feierte das ÖLV Team in Moncton den siebten Platz Marinas und zeigte sich stolz über diese Leistung!
24.07.2010 07:17